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AI x HUMAN

Projekte, Plattformen & Entwicklungen

Von freien Gedankenexperimenten bis zu konkreten digitalen Anwendungen: Wie sich Ideen, Kompetenzen und Technologien gegenseitig bereichern.

ARTMIS ist Teil eines Umfelds aus persönlich initiierten Ideen, kreativer Agenturarbeit und digitalen Plattformen. Die einzelnen Angebote verfolgen unterschiedliche Ziele: artmis.info dient dem freien Lernen, Experimentieren und Dialog; andere Plattformen konzentrieren sich auf Anwendungen für Unternehmen, virtuelle Erlebnisräume oder die Analyse von KI-Systemen.

Diese Verbindung bedeutet nicht, dass jede ARTMIS-Idee ein Produkt werden soll. Interessant ist vielmehr, dass Erfahrungen und Fragen aus unterschiedlichen Bereichen neue Ansätze anstoßen können – und gelegentlich aus einem freien Experiment eine praktisch nutzbare Methode entsteht.

artmis.info – Freies Lernen, Kunst und interdisziplinärer Dialog

artmis.info ist der nicht primär kommerziell ausgerichtete Forschungs-, Lern- und Experimentierraum von Janine Wald und der Agentur DMP. Die Website verbindet Quantenphysik und Quanteninformation, künstliche Intelligenz und Lernen, Kunst und Gestaltung sowie Mensch und Gesellschaft.

Hier entstehen persönliche Lernskripten, wissenschaftlich orientierte Artikel, Gedankenexperimente, künstlerische Arbeiten und virtuelle Ausstellungen. Eine zentrale Idee ist, zwischen gesichertem Wissen, eigenen Interpretationen und offenen Fragen zu unterscheiden und Fachleute ausdrücklich zur kritischen Diskussion einzuladen.

Agentur DMP – Die organisatorische, kreative und technische Basis

Die Agentur DMP ist die organisatorische und technische Basis hinter artmis.info. Als eigentümergeführte B2B-Agentur für Industrie und Technologie verbindet sie Strategie und Markenkommunikation mit Webentwicklung, Grafik, 3D-Visualisierung, Film, digitalen Anwendungen sowie SEO, GEO und KI-Visibility.

Janine Wald führt die Agentur gemeinsam mit Michael Wald. ARTMIS ermöglicht es, persönliche Fragen und experimentelle Ideen auch jenseits konkreter Kundenaufträge zu verfolgen. Umgekehrt können gestalterische, technische oder methodische Erfahrungen aus der Agenturarbeit das freie Projekt bereichern. Die Rollen bleiben klar: ARTMIS ist kein klassisches Kundenangebot der Agentur.

artmis.io – B2B-Sichtbarkeit, Leadgenerierung und Vertriebsunterstützung

artmis.io richtet den Blick auf praktische B2B-Anwendungen: Wie werden erklärungsbedürftige Produkte, Technologien und Unternehmen in digitalen Kanälen sichtbar, verständlich und für relevante Zielgruppen erreichbar?

Im Mittelpunkt stehen unter anderem B2B-Visibility, KI-Sichtbarkeit, Content, digitale Customer Journeys, LinkedIn-basierte Ansprache, Leadgenerierung und Vertriebsunterstützung. Je nach Projekt können diese Bausteine mit virtuellen Expertenräumen und interaktiven Präsentationsformaten verbunden werden.

Der Unterschied zu artmis.info ist bewusst: Hier darf eine Frage ohne unmittelbares wirtschaftliches Ziel verfolgt werden; artmis.io konzentriert sich auf geeignete Ansätze mit klarer betrieblicher Anwendung.

Plato.Gallery – Virtuelle Ausstellungen und erlebbare Wissensräume

Plato.Gallery bietet virtuelle Räume, in denen Kunst, Objekte, Inhalte und Menschen in einem räumlichen Zusammenhang zusammenkommen können. Die Plattform kann für digitale Kunstausstellungen, Showrooms, Wissensräume und virtuelle Expertenräume genutzt werden.

Auf ARTMIS werden solche Umgebungen eingesetzt, um Kunst und wissenschaftlich inspirierte Arbeiten in 360°-Räumen erfahrbar zu machen. Ein Beispiel ist die Ausstellung „Quanten-Binsenweisheiten“: Quantenphysik trifft auf Graffiti, Humor und Fashion-Ideen. Besucherinnen und Besucher können die Werke in virtuellen Räumen erkunden.

Im B2B-Kontext lassen sich mit demselben räumlichen Prinzip Produkte erläutern, Inhalte gemeinsam betrachten und Gespräche begleiten. Ob Kunstvermittlung oder technische Präsentation: Die Idee besteht darin, Informationen nicht nur auf einer klassischen Seite zu zeigen, sondern sie in einem erfahrbaren Zusammenhang zugänglich zu machen.

POLYLOGS – Unterschiede zwischen KI-Systemen sichtbar machen

POLYLOGS ist eine Entwicklung der Agentur DMP, mit der Antworten mehrerer KI-Systeme zu gleichen Fragestellungen systematisch gegenübergestellt und ausgewertet werden können. So lassen sich Gemeinsamkeiten, Unterschiede, abweichende Einschätzungen und auffällige Antwortmuster besser erkennen.

Ein Anwendungsfeld ist AI Visibility: Wie werden Marken, Unternehmen, Themen oder Inhalte in verschiedenen KI-Systemen dargestellt und eingeordnet? Weitere Einsatzmöglichkeiten betreffen Recherche, Content-Analyse und unterstützende Qualitätskontrolle.

Entscheidend ist die richtige Einordnung: Unterschiede zwischen Modellen sind Untersuchungsgegenstand, keine automatische Rangliste der Wahrheit. Ebenso beweist eine hohe Übereinstimmung nicht, dass eine Aussage wissenschaftlich korrekt ist. Verlässliche Quellen und fachliche Prüfung bleiben notwendig.

POLYLOGS Certificate – Ein Anwendungsbeispiel aus einer freien Frage

Beim Arbeiten an komplexen, teilweise stark KI-gestützten Inhalten entstand eine praktische Frage: Wie kann eine zusätzliche, nachvollziehbare Prüfung helfen, mögliche Schwächen und Widersprüche frühzeitig sichtbar zu machen, wenn fachliches Peer Review nicht jederzeit verfügbar ist?

Das POLYLOGS Certificate verfolgt dazu einen KI-gestützten Mehrperspektivenansatz. Mehrere KI-Systeme analysieren einen Inhalt; ihre Einschätzungen können vergleichbar dokumentiert und für eine weitere Überprüfung genutzt werden. So wird sichtbar, dass ein strukturierter zusätzlicher KI-Check stattgefunden hat.

Ein solcher Check ist weder ein wissenschaftliches Gütesiegel noch ein Ersatz für menschliches Fachreview, experimentelle Validierung oder sorgfältige Quellenprüfung. Er kann helfen, Auffälligkeiten und offene Fragen zu erkennen; die wissenschaftliche Richtigkeit eines Inhalts ist damit nicht bewiesen.

Für ARTMIS ist dieser Ansatz ein Beispiel dafür, wie aus einer zunächst freien Fragestellung eine konkrete Methode entstehen kann. Nicht jedes Gedankenexperiment führt zu einem Werkzeug – aber manchmal beginnt ein praktischer Nutzen mit einer Frage, die zunächst keinen Business Case hatte.

Was die Projekte verbindet – und was sie unterscheidet

Die Plattformen teilen eine Offenheit für interdisziplinäre Ideen und neue technische Möglichkeiten. Ihre Rollen sind dennoch verschieden: artmis.info schafft Freiraum für Fragen, Kunst, Lernen und Dialog; DMP liefert gestalterische und technische Kompetenz; artmis.io verfolgt konkrete B2B-Anwendungen; Plato.Gallery stellt virtuelle Erlebnisräume bereit; POLYLOGS befasst sich mit der systematischen Gegenüberstellung von KI-Antworten.

Gemeinsam ist ihnen nicht ein einzelnes Produktversprechen, sondern die Bereitschaft, Grenzen zwischen Disziplinen zu hinterfragen. Entscheidend bleibt dabei, Ergebnisse transparent einzuordnen: Ein künstlerisches Experiment ist keine physikalische Theorie, eine KI-Analyse kein wissenschaftlicher Beweis und ein mögliches Geschäftsmodell kein Maßstab für den Wert jeder Idee.

Ideen weiterdenken – gemeinsam mit anderen

Aus diesem Umfeld können Gespräche, fachliche Korrekturen, kreative Kooperationen und gemeinsame Projekte entstehen. ARTMIS freut sich insbesondere über Menschen aus Wissenschaft, Forschung, KI, Kunst und Technologie, die einen Gedanken weiterführen oder kritisch prüfen möchten.

Manchmal entsteht aus einem freien Experiment eine Anwendung. Manchmal entsteht nur eine bessere Frage. Beides ist willkommen.